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Beethoven war taub – und doch machte er Musik. Bis in seine letzten
Lebensjahre suchte er nach neuen Klängen, erprobte effektvolle Spieltechniken
an den Tasten des Klaviers. Denn das Gehör ist nicht die einzige Instanz,
Schalleindrücke aufzunehmen. Hören meint nicht nur Wahrnehmen und Verstehen,
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Details für „Beethovens Ohr Die Emanzipation des Klangs vom Hören“
Beethoven war taub – und doch machte er Musik. Bis in seine letzten
Lebensjahre suchte er nach neuen Klängen, erprobte effektvolle Spieltechniken
an den Tasten des Klaviers. Denn das Gehör ist nicht die einzige Instanz,
Schalleindrücke aufzunehmen. Hören meint nicht nur Wahrnehmen und Verstehen,
sondern Empfinden und Spüren, Berührt- und Ergriffenwerden.
Auf diese Vielfalt des Hörens will das Buch aufmerksam machen. Beethoven und
seine Musik sind hierfür nun ein paradigmatisches und aufschlussreiches
Beispiel, als er vielleicht der Erste war, der diese unterschiedlichen Modi
der Wahrnehmung explizit machte: aufgrund der Fähigkeit, neue Klangideen
nicht nur zu entwickeln, sondern auch äußerst präzise zu notieren.
Das Buch erschließt eine entscheidende Dimension der Musik als buchstäblich
sinnlich zu erfahrender Kunst und bietet die Handhabe zur Lösung vieler
kniffliger Fragen der Beethoven-Diskussion.
| Besetzung: | Musikbücher, Musikwissenschaft |
| Schwierigkeit: | 0 |
| Erscheinungsjahr: | 2020 |






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