Nonett D-Dur op.147 fr Flte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, Streichtrio, Kontrabass
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Nonett D-Dur op.147 fr Flte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, Streichtrio, Kontrabass

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Partitur und Stimmen Koenigsbeck, Bodo, ed

osef Bohuslav Foerster wurde am 30. Dezember 1859 in Prag geboren. Sein Vater

Josef Foerster war sowohl Organist an der Kirche von St. Vojtech

und im St. Veits-Dom als auch Professor für Theorie am Prager Konservatorium

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Partitur und Stimmen Koenigsbeck, Bodo, ed

osef Bohuslav Foerster wurde am 30. Dezember 1859 in Prag geboren. Sein Vater

Josef Foerster war sowohl Organist an der Kirche von St. Vojtech

und im St. Veits-Dom als auch Professor für Theorie am Prager Konservatorium

und als Komponist tätig. Josefs Bruder Antonín Foerster wirkte ab

1867 in Laibach und gilt als Schöpfer der ersten slowenischen

Nationaloper . Josef studierte in Prag Naturwissenschaften an der

Technischen Hochschule und Musik am Konservatorium. An St. Vojtech

war er als Nachfolger von Antonín Dvorák angestellt. 1888 heiratete er die

Sängerin Bertha Lauterer , mit der er 1893 nach Hamburg

übersiedelte, wo sie von Gustav Mahler ein Engagement an der Oper bekommen

hatte. Foerster war in Hamburg als Musikkritiker und ab 1901 auch als

Professor für Klavier am dortigen Konservatorium tätig. Als Mahler 1903 an

die Hofoper nach Wien ging, folgten ihm die Foersters – Bertha an die Hofoper

und Josef als Professor am Wiener Konservatorium und als Rezensent der

wichtigen Tageszeitung ‚Die Zeit‘. Als nach dem ersten Weltkrieg und dem

Zusammenbruch der K. und K. Monarchie die Tschechische Republik am

28. ktober 1918 ausgerufen wurde, kehrten die Foersters in ihre Heimatstadt

Prag zurück, wo Josef zunächst am Konservatorium unterrichtete und ab 1921

als Professor an der Meisterschule für Komposition. Zu seinen Schülern

gehörten Karel Boleslav Jirák , Pavel Borkovec und

Karel Hába . Von 1922-1931 war er Rektor des Prager

Konservatoriums und von 1931-1939 Präsident der Tschechischen Akademie. Bald

nach dem Tod seiner Frau Bertha heiratete er Olga Dostálová Hilkenová.

Foersters umfangreiches kompositorisches Schaffen ist als Bindeglied

zwischenDvorák und Smetana einerseits und der Musik der tschechischen Moderne

andererseits angesiedelt. Es umfasst sechs Opern, über 350 Lieder, 300

geistliche und weltliche Chorwerke, Orchester- und Kammermusik u.a. Josef

Bohuslav Foerster wurde nach seinem Tod am 29. Mai 1951 in Novy Vestec bei

Celákovice mit einem Staatsbegräbnis geehrt.

Besetzung: Kammermusik, Nonette u. mehr, Nonett und größere Besetzung, Sonstige Kammermusikbesetzungen
Schwierigkeit: 0
Erscheinungsjahr: 2022

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